30. Juni 2010 von Markus Hoffmann | kein Kommentar
Am Sonntag, dem 20. Juni, feierte die protestantische Kirchengemeinde Weilerbach ihr alljährliches Gemeindefest. Ein echtes Sommerfest war es diesmal wegen der kühlen Temperaturen sicherlich nicht, der Ruf nach Glühwein wurde allerorten laut. Aber dennoch wurde das Motto des Tages Wahrheit: mit “Herz und Hand” feierten ca. 200 Kinder und Erwachsenen einen Familiengottesdienst und tummelten sich anschließend rund um die Kirche. Bei guter Stimmung wurde es vielen trotz der niedrigen Temperaturen warm ums Herz. Dafür sorgten auch der Gesangverein Weilerbach mit seinem Auftritt, das Ehepaar Walloschek mit seinem wunderschönen Kasperletheater-Auftritt und die Mitarbeiterinnen der KiTa mit ihrem Schmink- und Spielangebot. Dass es alles in allem ein schöner Tag war, ist den vielen Händen zu verdanken, die von Herzen für das Wohl von Leib und Seele sorgten. Ob in der Küche oder am Kuchenverkauf, ob am Grill oder den Getränken, ob an der Salatbar oder bei den vielen Tätigkeiten, die “so nebenher” zu machen sind – viele halfen mit. Und dafür von ganzem Herzen und mit einem gedachten Händedruck ein herzliches Danke Schön! Groß und Klein nutzten auch die Gelegenheit, sich an der “Engelchen-und-Teufelchen-Fotowand” porträtieren zu lassen. Die Bilder finden Sie hier mit der Möglichkeit zum Download (rechtsklick – speichern unter).
22. März 2010 von Markus Hoffmann | kein Kommentar
Diese Frage stand im Mittelpunkt des Abschlussgottesdienstes der Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrganges 2010 aus dem Bereich der protestantischen Kirchengemeinde Weilerbach. Die dreiunddreißig Jungs und Mädchen hatten sich bereits im Rahmen eines Wochenendes in der Jugendherberge Bad Kreuznach mit diesem Thema beschäftigt und dabei festgestellt, dass man den Wert eines Menschen nur unzureichend in Zahlen feststellen kann. Ob ein Mensch sich wertvoll oder wertlos fühlt, hat viel damit zu tun, was man von sich selbst erwartet und wie man von anderen gesehen wird. Aber gerade in Hinblick auf die Konfirmation stand am Ende eines fest: In den Augen Gottes hat ein jeder Mensch seinen Wert und behält ihn auch – egal, was das Leben bringt. Dies alles boten die Konfirmandinnen und Konfirmanden den ca. 280 Gottesdienstbesuchern und -besucherinnen am Sonntag, dem 21. April, in der protestantischen Kirche Weilerbach in einem äußerst abwechslungsreichen Gottesdienst dar. Eingespielte Filmszenen, selbst geschriebene Gebete, der 139. Psalm als Rap, eine “Talkshow” mit Rollenspiel sowie die von Herzen kommenden und von den Konfis als Chor gesungenen Lieder “Ein Kompliment”, “Ich bin ich” und als Solo von Sheila Mohr “Beautiful” ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Und am Ende stand für alle fest: Das war ein “cooler” Gottesdienst. weiterlesen …
28. Februar 2010 von Dorothee Wüst | kein Kommentar
Liebe Gemeinde,
Margot Käßmann hat einen Fehler gemacht. Einen großen Fehler, den niemand ernsthaft entschuldigen will. Entschuldigen hieße herunterspielen. Alkohol am Steuer in dieser Größenordnung ist kein Kavaliersdelikt. Dass es nur eine rote Ampel war, die sie überfahren hat, anstelle eines Menschen, ist Glück. Und Glück ist keine gute Entschuldigung.
Margot Käßmann hat einen Fehler gemacht. Einen großen Fehler, den niemand ernsthaft entschuldigen will. Aber was mir in dieser Woche ernsthaft zu denken gegeben hat, ist die Diskussion um das Wort „Vorbild“. Ob so jemand noch ein Vorbild sein kann. Wenn auch viele Medien in sehr fairer Art und Weise mit Margot Käßmann umgegangen sind, war das doch eine der zentralen Fragen. Und neben den fairen Medien gab es auch die unfairen Stimmen. Aus welchem Lager auch immer. Die sich in Sekundenbruchteilen als Moralapostel und Sittenwächter wähnten. Und ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass es mir heute einmal wichtig ist, am Fall Käßmann darüber nachzudenken, was es damit auf sich hat. Mit dem Vorbild.
Denn ob seriös oder weniger seriös, offensichtlich geistert eine Vorstellung von Vorbildern durch das Land, die mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat. Da ist jemand nur dann ein Vorbild, wenn man ihn sozusagen als Ikone malen kann. Jemand, der keine Fehler macht, keine Niederlagen erlebt, keine Krisen kennt, keine dunklen Seiten hat, immer das Richtige tut. Ja, um Himmels willen, welcher Mensch soll denn das sein? Wo in diesem Leben soll man einen solchen Menschen finden? Und macht die Ordination oder die kirchliche Bestallung aus Menschen solche fehlerfreien Popanze? Und wozu sollen die gut sein?
Natürlich hat Margot Käßmann eine Vorbildfunktion. Natürlich haben all die Bischöfe und Bischöfinnen, die Dekane und Dekaninnen, die Pfarrer und Pfarrerinnen eine Vorbildfunktion. Und ich schätze einmal, dass alle so gut wie möglich versuchen, diesem Anspruch auch gerecht zu werden. Aber letztendlich ist es doppelte Moral, alle Ansprüche bei denen zu parken, die in offizieller Mission unterwegs sind.
Gerade am letzten Sonntag habe ich in Eulenbis über eine Stelle aus dem Epheserbrief gepredigt. Dort behauptet Paulus, dass wir alle – noch einmal: wir alle – Beamte und Beamtinnen Gottes sind. Nicht nur die, die dafür bezahlt werden. Sondern ein jeder getaufte Christ, eine jede getaufte Christin. In exponierter Stelle mögen die Erwartungen höher sein und Niederlagen auch viel schneller sichtbar. Aber den Anspruch, ein gottgefälliges Leben zu leben, konsequent zu sein, glaubwürdig zu sein, den kann man nicht auf die niedrigen und hohen Würdenträger reduzieren.
Aber das ist geschehen in dieser Woche. Vor dem Forum einer ganzen Nation ging es genau darum. Ob Margot Käßmann noch als Vorbild taugt oder nicht. Im Kanon der Stimmen gab es faire und vernünftige, gehässige und schadenfrohe. Und Gott sei Dank gab es auch Stimmen, in denen diese biblische Einsicht zum Tragen kam. Dass Vorbilder nämlich keine Denkmäler sind, an denen keiner kratzen darf. Und sobald man ihnen kratzen darf, fallen sie von ihrem Sockel und zerschellen vor unseren Füßen. Wer will denn ein solches Vorbild? Wer braucht ein solches Vorbild? Will Gott solche Vorbilder? Und ist Margot Käßmann denn wirklich keines mehr?
Diese Frau hat mir in den vergangenen Jahren so viel Respekt abgenötigt. Ihre Brustkrebserkrankung. Öffentliches Thema. Und Mutmach-Thema für so viele Menschen, die in ähnlicher Situation sind. Ihre Scheidung. Eine ganze Republik war Zaungast auf der an und für sich so privaten Couch im Hause Käßmann. Und viele haben an diesem Beispiel begriffen, dass christliche Existenz nicht darin besteht, keine Niederlagen zu erleben, kein Scheitern zu erfahren, sondern in guter Weise damit umzugehen. Und das ist Margot Käßmann gelungen.
Ihre Neujahrspredigt. Wenige Sätze zum Thema Afghanistan. Die hohe Wellen schlugen bis in den Bundestag hinein. Aber ist es denn nicht besser, Farbe zu bekennen und anstößig zu sein als das zu tun, woran dieses Land schon viel zu lange krankt? Dass sich jeder sein Teil denkt, seinen Mund hält und verhärmt zusieht, wie der Karren immer mehr in den Dreck fährt? Die Trauerfeier für Robert Enke. Die jetzt kein Wort mehr wert ist. Als Margot Käßmann es geschafft hat, die sprachlose kollektive Trauer in Worte zu fassen und auch aus ihrer eigenen Betroffenheit kein Hehl gemacht hat. Vorbildlich, wie ich finde.
Und schlussendlich war auch ihr Abgang vorbildlich. Und leider Gottes folgerichtig. Denn die wichtigen Dinge, die sie sagen will, die vertragen keine scheelen Blicke und dummen Witze zum Thema Wasser und Wein. Und ich an ihrer Stelle hätte es auch nicht ertragen zu erleben, wie all die Visionen, die guten Gedanken, die richtigen Worte untergehen in einer Dummheit, die ich eben nicht mehr gutmachen kann. Denn Margot Käßmann ist ja eine, die etwas will. Und im Übrigen hat auch das sie für mich zum Vorbild gemacht. Menschen, die an ihren Sesseln kleben, weil sie die Macht lieben, ohne ihre Macht zu nutzen, hat dieses Land genug.
Jetzt haben wir eine weniger, die etwas will. Für den Protestantismus in unserem Land war es eindeutig eine schwarze Woche. Für mich war es, wenn ich ehrlich bin, eine schwarze Woche. Denn auch ich habe Hoffnung in diese Frau gesetzt. Dass sie als Vorbild standhalten könnte. Für all die vielen Menschen, die solche Vorbilder brauchen. An denen man sich reiben kann. An denen man begreifen kann, dass Gott Menschen geschaffen hat. An denen man mitlernen kann, wie man mit Krisen umgeht.
Mit Margot Käßmann hat in unserer Kirche ein anderer Stil Einzug gehalten. Und der hätte Schule machen können. Hat Schule gemacht. Hat uns allen Mut gemacht, Dinge beim Namen zu nennen. Uns auch einmal unbeliebt zu machen. Und vor allen Dingen: Nur einem einzigen Anspruch gerecht werden zu müssen. Nämlich Mensch vor Gott zu sein. Mit allem, was dazu gehört. Auch als Pfarrer und Pfarrerin wahrgenommen zu werden als ein Mensch, der Fehler macht und Vergebung braucht, der nicht vollkommen ist und es niemals sein wird und es auch niemals sein will. Weil solche Geistliche doch gar nichts taugen für die Menschen, mit denen sie es zu tun haben.
Dass sie Wasser gepredigt hat und Wein getrunken hat, hat man ihr vorgeworfen. Und hat dasselbe mit ihr gemacht. Als Christen und Christinnen wissen wir um die Fehlkonstruktion Mensch. Schon Paulus wusste davon. Und hat im Übrigen mit ähnlich schonungsloser Ehrlichkeit dazu gestanden wie Margot Käßmann. So schreibt er im Römerbrief: „Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ Sieh einer an. Selbst unser aller geistiger und geistlicher Ahnvater macht bereits diese Erfahrung. Dass wir alle ab und an nicht gegen unsere inneren Dämonen ankommen. Gegen unsere inneren Schweinehunde, die uns Dinge tun lassen, von denen wir ganz genau wissen, dass sie falsch sind. Und das geht uns allen so. Nicht nur den Bischöfen. Aber denen nimmt man es ganz besonders übel.
Dabei nimmt noch nicht einmal Gott es uns übel. Denn Wasser predigen und Wasser trinken, mit anderen Worten konsequent und glaubwürdig reden, heißt in diesem Fall: Wenn jemand Sonntag für Sonntag das Evangelium auslegt, die frohe Botschaft von der Gnade und Vergebung Gottes für die, die ihre Fehler ernstlich bereuen, dann hat er doch wohl selbst guten Grund, diese frohe Botschaft für sich selbst in Anspruch zu nehmen. So wie alle anderen das tun dürfen. Aber angesichts von vielem, was es in dieser Woche zu hören und zu lesen gab, konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass zumindest für manche die frohe Botschaft noch einen weiten Weg vor sich hat.
Die Schnapsdrossel soll erst einmal auf Entzug gehen. Gott sei Dank ist die Gutmenschin weg vom Fenster. Frauen taugen halt einfach nicht für ein solches Aufgabe. Sätze in dieser Art. Und angesichts dessen lässt mich die Frage denn doch nicht los: Was ist es in uns Menschen, das es uns so schwer macht, anständig miteinander umzugehen? Gott tut es doch schließlich auch. Wie kann es sein, dass Menschen soviel gnadenloser sind als Gott es jemals sein könnte? Wie kann es sein, dass wir es noch nicht einmal schaffen, die simple goldene Regeln einzuhalten: Geh so mit deinem Nächsten um, wie der mit dir umgehen soll. Nein, tun wir nicht. Wir warten, bis einer den ersten Stein wirft und werfen dann froh hinterher. Wohl wissend, dass es ein reiner Zufall ist, dass der Stein nicht uns selbst trifft.
Die Steine dieser Woche werden bald Geschichte sein. Das Rad wird sich weiterdrehen. Der Fehltritt von Margot Käßmann wie auch ihr Rücktritt sind in den Schlagzeilen bereits aus der obersten Reihe nach hinten gerückt. Aber wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wünschte ich mir, dass eines nie mehr nach hinten tritt. Dass wir aus dieser ganzen Geschichte doch wenigstens eines gelernt haben. Nicht wie man Vorbilder mit Glanzlack überzieht. Nicht wie man mit Steinen schmeißt. Aber wie man mit Fehlern umgeht. Offen umgeht. Wie man zu Fehlern stehen kann. Und auch wenn Margot Käßmann an einer Stelle gezeigt hat, wie man es nicht macht. Da hat sie gezeigt, wie man es macht.
Ihr Rücktritt, ihre Konsequenz, ihre Gradlinigkeit und Schonungslosigkeit mit sich selbst können ein Chance sein und ein Signal senden. Zum Beispiel an all die politischen Amtsträger und Amtsträgerinnen, die nicht die geringste Ahnung haben, wie sich Armut anfühlt. Zum Beispiel an all die Würdenträger der katholischen Kirche, für die es längst Zeit ist, nach der Schuld zu fragen, die unter dem Dach der Kirche stattgefunden hat. Zum Beispiel an uns, an jeden einzelnen und jede einzelne, die wir uns im Kleinen oder im Großen schuldig machen und es oft nicht schaffen, mutig Stellung zu beziehen.
Liebe Gemeinde, für alle, die ihre Kirche lieben, war diese Woche eine schwarze Woche. Aber dabei darf es nicht bleiben. Dabei wird es nicht bleiben. Wenn wir uns auf das besinnen, was uns ausmacht. Worin Margot Käßmann trotz und alledem ein Vorbild war und ist. Ein anstastbares und fehlbares Vorbild. Aber gerade deshalb für mich ein Vorbild. Weil sie uns alle daran erinnert hat, dass wir uns Gott sei Dank nicht nur an unseren Maßstäben messen lassen müssen, sondern an Gottes Maßstab. Als Pfarrer, als Menschen, als Gotteskinder.
Wir können in der öffentlichen Meinung abstürzen und uns vor anderen eine Blöße geben. Wir können anstößig sein und durch unsere Fehler enttäuschen. Wir können in der Welt unsere Chance versauen und keiner schenkt uns einen neuen Anfang. Aber bei Gott gilt das nicht. Wir haben einen Gott, der das Schwache stark macht und das Niedrige hoch, der die Verlierer liebt und die Randständigen in den Mittelpunkt rückt. Wir haben einen Gott, der die Maßstäbe verkehrt, zur Not auch unsere eigenen. Und wir haben einen Gott, der vergibt, wo andere, wo wir verurteilen. Und an diesen Gott glaube ich. Wie wohl auch Margot Käßmann. Und deswegen gehe ich trotz aller schwarzen Tage gelassen in die Zukunft. Denn sie hat recht: Wir können alle nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand. Amen.
28. Februar 2010 von Markus Hoffmann | kein Kommentar
Stellungnahme des EKD-Rates zur Situation nach dem Rücktritt von Margot Käßmann:
Zum Ende der Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Tutzing bei München gaben der amtierende Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider und Katrin Göring-Eckardt, Präses der Synode der EKD, eine Pressekonferenz.
Die Synodenpräses hob hervor, dass der Rücktritt von Margot Käßmann für die evangelische Kirche „einen noch gar nicht ermessenen Verlust“ darstelle. Aber natürlich sei ihr Schritt zu respektieren. Er habe ihr in seiner „Glaubwürdigkeit und Geradlinigkeit“ Hochachtung eingetragen. Göring-Eckardt: „Wir sind uns in dem Wunsch einig, dass Margot Käßmann eine wichtige Stimme im deutschen Protestantismus bleibt.“
Der amtierende Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider sagte in seinem Statement, er wolle „die Arbeit von Wolfgang Huber und Margot Käßmann zielstrebig fortsetzen“, und diese mit „eigenen Akzenten versehen“. Dies gelte besonders für eine „an der Leitvorstellung des gerechten Friedens orientierte Friedenspolitik, in Afghanistan und anderswo“, für die „kraftvolle Weiterentwicklung des Reformprozesses“, sowie für „Solidarität und Gerechtigkeit in der Gesellschaft und für eine dem entsprechende Sozial– und Wirtschaftsethik.“
Präses Schneider erläuterte weiter, dass sich der Rat darauf verständigt habe, das an Lebensjahren älteste Mitglied des Rates und dadurch den auf Grundlage der Geschäftsordnung des Rates amtierenden stellvertretenden Ratsvorsitzenden Uwe Michelsen (Hamburg) zu bitten, den amtierenden Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider zukünftig wo nötig zu vertreten. Diese Regelung gelte bis zur turnusgemäßen Tagung der Synode der EKD, die vom 5. bis 10. November 2010 stattfinde.
Trotz der „schwierigen Vorzeichen“, unter denen die Ratssitzung stattfand, könne der Rat „dankbar auf eine Zeit intensiver Beratungen, Planung und Entscheidung zurückblicken“, so Präses Schneider. So freue er sich bekanntgeben zu können, dass Herr Professor Dr. Hans-Jürgen Papier, der in wenigen Tagen aus dem Amt als Präsident des Bundesverfassungsgerichts verabschiedet werde, künftig der Kammer für Öffentliche Verantwortung vorsitzen wird. Auch die Mitglieder der Kammer für soziale Ordnung seien auf der zurückliegenden Sitzung des Rates berufen worden. Zum Vorsitzenden dieser Kammer wurde der Ökonom Professor Dr. Gustav Adolf Horn berufen. Ebenfalls seien auch die Mitglieder der Kammer für Theologie berufen worden. Deren Vorsitzender werde Professor Dr. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität Berlin.
„Die Ereignisse dieser Woche haben es mit sich gebracht“, so Schneider, „dass an der Spitze der EKD personelle Veränderungen unausweichlich waren. In dieser Situation, so Schneider abschließend, sei es für den Rat „eine große Hilfe“, dass sich der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Dr. Hermann Barth, bereit erklärt habe, „seine Absicht, zur Mitte des Jahres aus dem aktiven Dienst auszuscheiden zu revidieren und sein Amt bis Ende November 2010 auszuüben.“
16. Februar 2010 von Markus Hoffmann | kein Kommentar
Neues aus dem Presbyterium
Tauftermine
Vierzig bis fünfzig Taufen finden in unserer Kirche übers Jahr statt. In manchen Monaten feiern wir fast an jedem Wochenende das Fest der Taufe im Gottesdienst. Um auf der einen Seite den Tauffamilien richtig gerecht werden zu können und auf der anderen Seite mehr Freiheit in der Gestaltung anderer Gottesdienste zu haben, hat das Presbyterium beschlossen, dass ab Sommer in der Regel Taufen am 1. und am 3. Wochenende des Monats stattfinden sollen. Es wäre schön, wenn die zukünftigen Tauffamilien sich in ihrer Terminplanung ein wenig darauf einstellen würden.
Heizperiode
Auch für uns als Kirchengemeinde werden die Finanzen knapper, vor allen Dingen die Heizkosten in der Kirche reißen ein großes Loch in die Jahreskasse. Aus diesem Grund möchten wir ab der nächsten Heizperiode versuchen, einerseits in der Kirche sparsamer zu heizen und nicht mehr alle Bänke zu beheizen. Andererseits planen wir, den ein oder anderen Gottesdienst während der Heizperiode im Gemeindehaus stattfinden zu lassen.
Bauernmarkt
In den letzten Jahren war unsere Kirchengemeinde mit einem Verkaufsstand auf dem Weilerbacher Bauernmarkt vertreten. Das wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Wenn Sie also am 30. Mai über das Gelände am Bahnhof schlendern, schauen Sie doch einmal bei uns vorbei!
Visitation
Im September wird unsere Kirchengemeinde durch den Bezirkskirchenrat „visitiert“. In der Woche vom 12. – 19. September werden die Mitglieder dieses Gremiums in unserer Gemeinde bei verschiedenen Veranstaltungen zu Gast sein und sich ein Bild über unser Gemeindeleben machen.
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